#12 Design Thinking – Ein Gespräch mit Anouk Escher.

Design Thinking setzt den Menschen in den Vordergrund.

In dieser Episode spreche ich mit der Design Thinkerin und Wirtschaftspsychologin Anouk Escher über dieses Konzept.

Dabei klären wir, was das genau ist und wie dieses Rahmenwerk funktioniert.

Anouk Escher
Anouk Escher, Design Thinking Expertin

“Meine Art Design Thinking zu leben ist stark davon geprägt, dass ich Psychologie studiert habe.”

Anouk hat sich an der School of Design Thinking, am Hasso-Plattner-Institut, mit dem Thema näher beschäftigt und von Grund auf gelernt, wie Design Thinking funktioniert und angewendet wird.

Was ist Design Thinking?

Design Thinking ist ein Ansatz, mit dem Lösungen und neue Ideen entwickelt werden können. Dabei steht die Sichtweise des Nutzers von Produkten oder Dienstleistungen im Vordergrund. Für Design Thinker bedeutet dies, sich in die Nutzer hineinzuversetzen. Denn bloß, weil etwas technisch möglich ist, heißt es nicht, dass Nutzer dies auch benötigen.

Die Fragen, die sich daraus ergeben sind:

  1. Was wollen die Menschen?
  2. Was ist technisch möglich?
  3. Wie bekommen wir es umgesetzt?

Phasenmodell

Design Thinking bietet ein Rahmenwerk und ermöglicht einen Prozess, mit kreativen Methoden und verschiedenen Blickrichtungen, neue Ideen zu entwickeln.

Die 6 Phasen eines Design Thinking Prozesses:

  1. Verstehen.
  2. Beobachten.
  3. Sichtweisen definieren.
  4. Ideen finden.
  5. Prototypen entwickeln.
  6. Testen.

Design Thinking in der Praxis

Anouk beschreibt einen Design Thinking Prozess, den sie in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Über den Tellerrand durchgeführt hat. Ziel war es, das Projekt noch nachhaltiger zu gestalten.

Hilfreich sind crossfunktionale Teams. Je mehr Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten und Blickrichtungen beteiligt sind, desto breiter und vielfältiger werden die Ideen. Die Visualisierung der Ergebnisse ist essenziell und fördert einen dynamischen Austausch, die Sichtbarkeit und das gleiche Verständnis für die Ergebnisse.

Wichtig ist, die Ideen dann zu fokussieren und zu priorisieren. Die Nutzer stehen schließlich im Mittelpunkt der Ideenfindung.

Priorisierung und Fokussierung

Die Priorisierung kann in einer einfachen Vierfelder-Matrix dargestellt werden:

WOW = „Ideen mit hohem Potential.“
NOW = „Ideen, die schnell als Quick Wins umgesetzt werden können.”
HOW = “Ideen die man nicht genau einordnen kann.”
CIAO = “Ideen, die nicht weiterverfolgt werden.”

Grundvoraussetzungen und Rahmenbedingungen

  1. Mut, es auszuprobieren und ein experimentelles mindset.
  2. Ergebnisoffenheit und Spielräume ermöglichen.
  3. Methodenkompetenz.

 

Bleibt gesund, tatkräftig und zuversichtlich.

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Herzliche Grüße und gute Erkenntnisse.

Martin

Martin Hoffmann

Wirtschaftspsychologe (B.Sc.) Trainer, Coach

Wirtschaftspsychologe (B.Sc.) Trainer, Coach

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Als praxiserfahrener Wirtschaftspsychologe, Coach und Trainer berate ich seit 2012 Organisationen und Menschen bei der Umsetzung von Entwicklungsprozessen und Trainingsmaßnahmen. Nach einer ausführlichen Analyse der individuellen Rolle im Team und der Organisation gebe ich konkrete Handlungsempfehlungen, die pragmatisch und sinnvoll umsetzbar sind.

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