#01 Souveränität: Umgang mit schwierigen Personen

Eine Frage der eigenen Haltung.

In dieser Episode geht es um Möglichkeiten, in schwierigen Situationen souverän zu agieren. Führungskräfte fragen mich oft danach, wie man mit schwierigen Personen umgeht und ob das überhaupt möglich ist. Ich bin der Meinung: „Ja, das ist es.“

Dir wird mit Sicherheit auch schon mal ein Mensch über den Weg gelaufen sein, der anderer Meinung war als Du, keine Lust hatte, sich einzubringen oder in Meetings permanent gegen die Inhalte wettert. Ich kann meine Grundhaltung reflektieren und genau hinschauen, warum ich bestimmte Personen als schwierig wahrnehme und pragmatische Verhaltensweisen entwickeln, die solche unangenehmen Situationen für mich erleichtern.

Vielleicht kennt Ihr sogar Aussagen wie: „Das haben wir all‘ die Jahre schon versucht, klappt eh nicht.“ Oder: „Da wird wieder ‘ne neue Sau durchs Dorf getrieben.“ Oder: „Alter Wein in neuen Schläuchen.“ Ich spreche darüber, wie man diesen Aussagen begegnen kann.

Die eigenen Muster verstehen.

Am Beispiel einer Führungskraft erkläre ich, was dort in unserem Hirn vorgeht. Denn die Natur hat uns einen sehr wirksamen Mechanismus zur Verfügung gestellt, der uns auf die Reaktionen bestens vorbereitet. Und das in Bruchteilen von Sekunden. Nur manchmal ist die Reaktion dann genau falsch oder überzogen. Das kann ich kontrollieren lernen.

Vereinfacht gesagt, stellt uns der Körper in schwierigen oder furchterregenden Situationen Hormone zur Verfügung, die uns schnell reagieren lassen. Dieser Cocktail aus Cortisol, Adrenalin und anderen Hormonen bestimmt maßgeblich meine affektive Reaktion.

Wir haben ggf. irgendwann in unserem Leben mal abgespeichert, dass wir es doof finden, wenn man uns abwertet. Und diese Erfahrung ist emotional abgespeichert (konditioniert) und kann deshalb zu Stressreaktionen führen, also die Hormone ausschütten lassen. Da reicht manchmal eine Aussage von einer Person im Vorbeigehen und schon bist Du auf 180 oder gar perplex verunsichert. Das Erstarren, also sich totstellen, nenne ich gerne den „Schachmatt“-Effekt. Wenn Dir auf bestimmte Aussagen einfach nichts Kluges einfallen will.

Meine 3 Ideen zur Bewältigung: Akzeptieren, neu interpretieren und Fragen stellen.

Dieser Dreiklang eröffnet Dir die Chance, in Situationen neue Verhaltensmuster abzuspeichern und damit auch die Stressreaktion abzumildern.

Je öfter ich das probiere, desto geübter werde ich im Umgang mit für mich schwierigen Personen.

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Herzliche Grüße und gute Erkenntnisse.
Martin

Martin Hoffmann

Wirtschaftspsychologe (B.Sc.) Trainer, Coach

Wirtschaftspsychologe (B.Sc.) Trainer, Coach

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Als praxiserfahrener Wirtschaftspsychologe, Coach und Trainer berate ich seit 2012 Organisationen und Menschen bei der Umsetzung von Entwicklungsprozessen und Trainingsmaßnahmen. Nach einer ausführlichen Analyse der individuellen Rolle im Team und der Organisation gebe ich konkrete Handlungsempfehlungen, die pragmatisch und sinnvoll umsetzbar sind.

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