#05 Zuversicht in der Corona-Krise

Zukunft kreativ gestalten

In dieser Episode geht es um das Thema Corona und die damit verbundene gesellschaftliche Krise. Ich spreche derzeit mit vielen Menschen über die eigene Situation und die damit verbundenen Ängste. Was ich spannend finde ist, wie die Menschen mit der Krise umgehen und wie verschieden die Annahmen für die Zukunft sind. Mir hilft die Lösungsorientierung, um mich zuversichtlich durch die Krise zu navigieren.

Angst blockiert. Die Angstschleife, in der ich mich befinde, beschäftigt sich eben nur mit Ängsten und Horrorszenarien und nicht mit einer Idee von der möglichen Zukunft.

Was wissen wir denn über die Zukunft? Wir treffen lediglich Annahmen. Ob wir mit diesen Annahmen am Ende recht haben oder nicht, wissen wir dann, wenn wir uns in der Zukunft befinden. Und viele Menschen und Unternehmen treffen momentan die Annahme, dass durch das derzeitige Krisenmanagement nach einiger Zeit wieder alles so weitergehen kann, wie vorher. Ich persönlich denke, dass wir eine veränderte Welt vorfinden werden. Und die können wir gemeinsam gestalten.

An einem Beispiel erkläre ich, warum es sich lohnt, zukunftsorientiert zu denken und was das Glückshormon Dopamin damit zu tun hat.

Wie komme ich in die Zuversicht?

1. Zukunft denken

Ich stelle mir vor, wie es ist, wenn ich den Zustand erreicht habe. Im Coaching benutze ich hier gerne die Wunder Frage: „Stell Dir vor, heute Nacht ist ein Wunder passiert. Einfach so. Der Zustand, den Du willst, ist da. Hier uns jetzt. Woran merkst Du, dass das Wunder passiert ist?“ Der Kreativität sind nun keine Grenzen gesetzt.

2. Ressourcen sichtbar machen

Den nötigen Antrieb, um mich auf den Weg in die Zukunft zu machen, hole ich aus der Vergangenheit und dem Hier und Jetzt. Ich konzentriere mich auf das bisher Erreichte und meine Stärken. Ich stelle mir also folgende Fragen: „Wie habe ich es geschafft bis hierhin zu kommen? Welche Fähigkeiten, Stärken und Qualitäten besitze ich? Was kann ich gut? Was hat funktioniert? Was hab‘ ich drauf?“ Dopamin lässt grüßen.

3. Pläne schmieden und anfangen

Was kann ich jetzt tun und veranlassen, was auf meine Zukunftsidee einzahlt? Was ist realistisch machbar? Was probiere ich aus? Wie kann derzeitiger Verlust in späteren Gewinn transferiert werden? Die Zeit, die momentan durch die Auftragsflaute entsteht, kann ich als Investition in die Zukunft begreifen. Demnach sinnvolle Ausgaben generieren, die auf die eigene Vision einzahlen.

Mit dieser Methode habe ich die Möglichkeit meine Zuversicht zu erhöhen und ins Handeln zu kommen. Und dazu gehört auch, dass Dinge mal nicht funktionieren und ich Gewohntes loslassen kann.

Und an alle Unternehmer und Menschen da Draußen. Egal, was passiert: In jeder Krise steckt eine Chance auf eine neue Zukunft.

Bleibt gesund, tatkräftig und zuversichtlich.

 

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Herzliche Grüße und gute Erkenntnisse.

Martin

Martin Hoffmann

Wirtschaftspsychologe (B.Sc.) Trainer, Coach

Wirtschaftspsychologe (B.Sc.) Trainer, Coach

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Als praxiserfahrener Wirtschaftspsychologe, Coach und Trainer berate ich seit 2012 Organisationen und Menschen bei der Umsetzung von Entwicklungsprozessen und Trainingsmaßnahmen. Nach einer ausführlichen Analyse der individuellen Rolle im Team und der Organisation gebe ich konkrete Handlungsempfehlungen, die pragmatisch und sinnvoll umsetzbar sind.

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